Kein Schutz ist hundertprozentig. Entscheidend ist, was passiert, wenn doch etwas passiert: Wie schnell erkennen Sie einen Angriff? Wie lange stehen Ihre Mitarbeitenden still? Und wann läuft der Betrieb wieder?
Cyber-Resilienz ist die Widerstandsfähigkeit Ihrer IT gegenüber Angriffen und Störungen. Gemeint ist mehr als Virenschutz: Ein resilientes Unternehmen kann Angriffe abwehren, im Ernstfall weiterarbeiten und sich schnell erholen.
Dafür verbindet Cyber-Resilienz IT-Sicherheit, Business Continuity Management und eine geübte Reaktion auf Vorfälle.
Begriff
Was ist Business Continuity?
Business Continuity bedeutet: Ihre wichtigsten Geschäftsprozesse laufen auch bei einer Störung weiter – oder sind in einer festgelegten Zeit wieder verfügbar. Das Business Continuity Management (BCM) plant das vorab.
Den Rahmen gibt der BSI-Standard 200-4 vor, kompatibel zur ISO 22301. Sein Einstiegsmodell ist ausdrücklich auch für kleine und mittlere Unternehmen gedacht.
Sicherheit, Resilienz, Kontinuität – der Unterschied
Kurz gesagt: Business Continuity ist das Mittel, Cyber-Resilienz das Ziel.
Unser Ansatz
In fünf Schritten widerstandsfähig
1
Vorbeugen
Firewalls von Securepoint, OPNsense oder Sophos, Patch-Management für Windows und über 15.000 Programme, der Passwortmanager Keeper und Awareness-Training für Ihre Mitarbeitenden schließen die häufigsten Einfallstore.
2
Erkennen
Unsere RMM-Plattform überwacht Ihre Systeme automatisch rund um die Uhr. EDR, XDR und MDR von Acronis oder Sophos erkennen Angriffe und stoppen sie.
3
Reagieren
Im Notfall zählt jede Minute. Ein abgestimmter Notfallplan legt fest, wer informiert wird und welche Schritte folgen – mit festem Ansprechpartner, vor Ort oder per Fernwartung.
4
Wiederherstellen
Backups mit Acronis werden vor der Rücksicherung auf Schadsoftware geprüft. Ganze Server lassen sich als Abbild zurückspielen oder per Disaster Recovery in der Cloud starten – und wir testen das regelmäßig.
5
Weiterarbeiten
Mit der STARFACE Cloud-Telefonanlage bleiben Sie erreichbar, auch wenn das Büro ausfällt. Microsoft 365 hält E-Mails und Dateien verfügbar, hochverfügbare Hardware wie terraXaler sichert kritische Systeme ab.
Was wir gemeinsam mit Ihnen festlegen
Kritische Prozesse
Was muss zuerst wieder laufen – Warenwirtschaft, E-Mail, Telefon, Buchhaltung?
Maximale Ausfallzeit (RTO)
Wie lange kann Ihr Betrieb ohne ein bestimmtes System auskommen?
Maximaler Datenverlust (RPO)
Wie viele Stunden Arbeit dürfen im schlimmsten Fall verloren gehen? Danach richtet sich, wie oft gesichert wird.
Backup-Strategie (3-2-1-Regel)
Mehrere Kopien auf unterschiedlichen Medien, mindestens eine außer Haus.
Notfall- und Wiederanlaufplan
Schriftlich, verständlich und griffbereit – auch auf Papier, falls die IT steht.
Regelmäßige Übungen
Wiederherstellungstests und ein Notfall-Durchspielen mindestens einmal im Jahr.
Seit 6. Dezember 2025
NIS2: Business Continuity wird Pflicht
Seit dem 6. Dezember 2025 gilt in Deutschland das NIS2-Umsetzungsgesetz. Rund 29.500 Unternehmen müssen seitdem unter anderem ein Risikomanagement aufbauen und erhebliche Sicherheitsvorfälle melden – dazu gehören auch Backup-Management, Notfallwiederherstellung und Krisenmanagement.
Auch Betriebe, die selbst nicht unter NIS2 fallen, spüren die Anforderungen oft über ihre Kunden in der Lieferkette. Ob und wie Ihr Unternehmen betroffen ist, besprechen wir in einer NIS2-Beratung.
Hinweis: Unsere Beratung ersetzt keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Was ist Cyber-Resilienz?
Cyber-Resilienz ist die Widerstandsfähigkeit Ihrer IT gegenüber Angriffen und Störungen: Angriffe abwehren, im Ernstfall weiterarbeiten und sich schnell erholen.
Was ist Business Continuity Management (BCM)?
BCM plant vorab, wie die wichtigsten Geschäftsprozesse bei einer Störung weiterlaufen oder in festgelegter Zeit wieder verfügbar sind. In Deutschland gibt der BSI-Standard 200-4 den Rahmen vor.
Betrifft mich NIS2?
Das NIS2-Umsetzungsgesetz gilt seit dem 6. Dezember 2025 für rund 29.500 Unternehmen. Viele kleinere Betriebe sind zudem über ihre Kunden in der Lieferkette betroffen. Ob und wie Sie betroffen sind, klären wir in einer NIS2-Beratung – diese ersetzt keine Rechtsberatung.
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Wir sehen uns Ihre IT an und zeigen Ihnen, wo die größten Risiken liegen – und was im Ernstfall wirklich hilft.